Berthaplatz 7

2025/2026 | 11 Archivprigmentdrucke | Texte

Die fotografische Arbeit Berthaplatz 7 widmet sich der Margarethensiedlung in Duisburg-Rheinhausen, einem Wohngebiet mit einer engen historischen Verbindung zur Firma Krupp. Die Siedlung wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für Werksangehörige errichtet und prägte über Jahrzehnte das soziale und kulturelle Leben in Rheinhausen.

Im Zentrum der fotografischen Arbeit steht das Porträt von Ingrid Lenders. Das Haus mit der Nummer sieben am Berthaplatz ist seit 1984 ihr Zuhause. Die fotografische Serie eröffnet einen Einblick in den Alltag während der aktiven Krupp-Zeit und versucht deutlich zu machen, wie stark Unternehmen und Wohnumfeld miteinander verflochten waren. Mit dem Rückzug der Firma Krupp hat sich nicht nur die ökonomische Struktur, sondern auch das soziale Gefüge der Margarethensiedlung verändert. Auch diesem Umstand versucht die Arbeit nachzuspüren.

Aktuell ist die Arbeit im Rahmen der Ausstellung “Wir standen auf einer Anhöhe” in der Trichterebene auf Zollverein in Essen zu sehen. Zur Ausstellung gibt es eine Broschur mit den untenstehenden Texten.

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